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Im Jahr 2009 wurden mit 1.053 bereits doppelt so viele Elektromopeds neu zugelassen wie im Jahr 2008.
20.01.2010
Anzahl von STROM FAHRZEUEG in Österreich seit 2006 versechsfacht
Umweltfreundlichkeit hängt von Stromquelle ab
strombike ebike  ktm
KTM eBike bzw. Strombike ab 2011 im Handel


Wien (pte/20.01.2010/12:30) - Seit 2006 hat sich die Anzahl von Pkw mit Elektro- oder Hybridantrieb versechsfacht. Insgesamt ist der Anteil von Elektroautos in Österreich dennoch weiter gering. Derzeit gibt es 3.835 Fahrzeuge mit einem reinen Elektroantrieb (185) bzw. Hybridantrieb (3.650), der damit den Löwenanteil einnimmt, berichtet der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) in einer aktuellen Aussendung. Für die kommenden Jahre prognostiziert der VCÖ einen sprunghaften Anstieg von Elektro- und Hybridautos.

Während damit reine Elektroautos derzeit in Österreich noch ein Nischenprodukt sind, sind Pkw mit Hybrid-, also kombiniertem Benzin- und Elektroantrieb bereits stärker verbreitet. 1.055 Hybrid-Pkw wurden im Jahr 2009 neu zugelassen, um 43 Prozent mehr als im Jahr 2008. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Mopeds mit Elektroantrieb. Im Jahr 2009 wurden mit 1.053 bereits doppelt so viele Elektromopeds neu zugelassen wie im Jahr 2008.

"Zeitalter der Elektromobilität"

"Das 21. Jahrhundert wird das Zeitalter der Elektromobilität. Das fängt an beim Öffentlichen Verkehr, geht über Mopeds mit Elektroantrieb, die große Zuwachsraten verzeichnen, bis hin zu Elektrofahrrädern und Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb", erläutert VCÖ-Experte Martin Blum.

Die Umweltfreundlichkeit von Elektrofahrzeugen hängt stark von der Stromquelle ab. Österreich hat aufgrund des hohen Anteils erneuerbarer Energieträger gute Voraussetzungen für eine saubere Elektromobilität. Kommt der Strom von Kohlekraftwerken, dann ist die CO2-Bilanz ähnlich schlecht wie die von Fahrzeugen, die mit Benzin oder Diesel fahren. "Durch den hohen Anteil an Wasserkraft hat Österreich jedoch die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige und klimafreundlichere Elektromobilität. Auch der weitere Ausbau von Wind- und Solarenergie hat hierfür großes Potenzial", so VCÖ-Experte Blum.

Strengere CO2-Grenzwerte gefordert

Um den Trend zu emissionsärmeren Pkw weiter zu fördern, spricht sich der VCÖ für strengere CO2-Grenzwerte für Pkw auf EU-Ebene aus. Durch eine Klimaschutzabgabe auf Treibstoffe und die Ökologisierung von Parkgebühren in Städten kann Österreich die Rahmenbedingungen für die Verbreitung von Pkw mit alternativem Antrieb weiter verbessern. Auch City-Mauten mit Ausnahmen für Elektrofahrzeuge fördern deren Verbreitung. (Ende)


Aussender: pressetext Focusthema Mobilität

 

MR/CK


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